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#FMHB: Ein Fotomarathon in neun Schritten

Der erste Bremer Fotomarathon nach zehn Jahren konnte sich sehen lassen. 232 Fotobegeisterte machten sich auf den Weg, innerhalb von neun Stunden neun Begriffe in der Stadt am Fluss zu entdecken und digital in der vorgegebenen Reihenfolge auf einer Speicherkarte zu bannen. Für alle, die nicht mitmachen konnten, hier meine kurze Zusammenfassung in drei Etappen und neun Kapiteln nach fast 50 Kilometern als radelnde Reporterin mit neuem Blick auf eine sehenswerte Stadt. #abgefahren … ist, was gleich zu Beginn am Bahnhof abgeht, als etliche Nazis aus Hamburg ankommen, was einen immensen Polizeieinsatz und die Räumung des Marktplatzes zur Folge hat. #aufgetakelt … zeigt bei der Motivsuche, wie unprätentiös die Hansestadt daherkommt, vor allem wenn die Segelsaison sich dem Ende zuneigt. #überschäumend … für eine Stadt am Wasser sollte das doch kein Problem sein. Oder? Etappe 2: Es wird ländlich #Speckgürtel … das erste Thema der zweiten Karte, erhalten in der Botanika, stürzt so manche/n in die Bredouille, da Horn/Lehe/Schwachhausen diesen Begriff so gar nicht repräsentieren. Es wird bekannt, dass sich einige TeilnehmerInnen damit nicht mehr auseinandersetzen (können) – wegen des …

Hemelinger Bunker

#bremen: Hemelingen goes Hafen City, Ahoi!

Die Stadtspaziergänge vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) sind in Bremen mittlerweile der Renner. Laut Anmeldezahlen für die kombinierte Bootsfahrt vom Hemelinger Allerhafen bis zur Hafen City Bar waren 130 Bremerinnen und Bremer mit dabei. Gefühlt war unser Entdeckertrupp 200 Mann stark. Da haben selbst Daniel Schnier und Oliver Hasemann von den AAA nicht schlecht geschaut und sich sicher ein Megafon gewünscht. Am Startpunkt am Sebaldsbrücker Bahnhof kletternten beide auf die Treppe am alten Bahnhof, um ihre Gschichte zum Sebaldsbrücker Bahnhof von ihrer Bühne mit  Balustrade zu brüllen. Wer hätte das gedacht? Der Sebaldsbrücker Bahnhof war früher, um 1866, eine begehrte Schmuggelgrenze zwischen der freien Hansestadt Bremen und dem Königreich Hannover. Schmuggelstories aus dem ehemals hannoversch-bremischen Grenzgebiet Die Grenze verlief etwa längs der Bahngleise zwischen Sebaldsbrück und Hannover. Sebaldsbrück zählte damals nur zum Teil zu Bremen, Hastedt, Arbergen, Hemelingen und Mahndorf waren noch Dörfer und zum Kurfürstentum Hannover. In Hemelingen siedelten sich Zigarrenfabrikaten und Industriebetriebe, wie die heute noch stehende Wilkens & Söhne Silberwarenfabrik (1859) und die Hemelinger Aktienbrauer AG (1976) an. Als die Preußen 1854 …