Alle Artikel in: Erleben

#refugeeswelcome: Markt der Möglichkeiten

Vernetzung ist das Zauberwort. Und Information. Auch – oder gerade – wenn es um die Belange von Flüchtlingen geht. Der Markt der Möglichkeiten – initiiert vom Bremer Rat für Integration und der Bürgerstiftung Bremen – soll für beides sorgen. Am 6. Februar (ein Samstag) wird es im Bamberger Haus der VHS hoch hergehen, wenn sich mehr als 100 Initiativen und entsprechend viele Engagierte vorstellen, die sich teils hauptberuflich oder im Ehrenamt darüm kümmern, dass sich die Geflüchteten möglichst willkommen fühlen und sich schnell und gut integrieren können. Informieren und vernetzen Mehr als 10.000 erwachsene Flüchtende samt Familie und 2.600 unbegleitete Jugendliche hat Bremen im vergangenen Jahr aufgenommen. Die Schwierigkeiten von Unterbringung, Versorgung und Integration ins neue Leben sind bekannt, um so wichtiger ist es, dass die Menschen, die sich einsetzen, voneinander wissen und auch dass bekannt wird, was alles möglich ist. Der Markt der Möglichkeiten ist Infomesse mit Ständen der Organisationen genauso wie Plattform für Diskussionen. Themen sind das Wertefundament einer Einwanderungsgesellschaft sowie die beruflichen Perspektiven Geflüchteter. Ich stelle heute drei der beteiligten Inis vor, die mich besonders …

#Ausstellung: Berlin, Berlin! Blaumeier Atelier zeigt Street-Fotografie

Analog geknipst statt per Instagram aufgehübscht und niemand hat sich Selfie-mäßig in Pose geschmissen. Streetfotos fangen ganz ohne Inszenierung besondere Momente ein. Im Haus der Bürgerschaft gibt es ab Montag 65 Street-Szenen aus Berlin zu sehen, eingefangen vom Blaumeier Atelier.

#FMHB: Ein Fotomarathon in neun Schritten

Der erste Bremer Fotomarathon nach zehn Jahren konnte sich sehen lassen. 232 Fotobegeisterte machten sich auf den Weg, innerhalb von neun Stunden neun Begriffe in der Stadt am Fluss zu entdecken und digital in der vorgegebenen Reihenfolge auf einer Speicherkarte zu bannen. Für alle, die nicht mitmachen konnten, hier meine kurze Zusammenfassung in drei Etappen und neun Kapiteln nach fast 50 Kilometern als radelnde Reporterin mit neuem Blick auf eine sehenswerte Stadt. #abgefahren … ist, was gleich zu Beginn am Bahnhof abgeht, als etliche Nazis aus Hamburg ankommen, was einen immensen Polizeieinsatz und die Räumung des Marktplatzes zur Folge hat. #aufgetakelt … zeigt bei der Motivsuche, wie unprätentiös die Hansestadt daherkommt, vor allem wenn die Segelsaison sich dem Ende zuneigt. #überschäumend … für eine Stadt am Wasser sollte das doch kein Problem sein. Oder? Etappe 2: Es wird ländlich #Speckgürtel … das erste Thema der zweiten Karte, erhalten in der Botanika, stürzt so manche/n in die Bredouille, da Horn/Lehe/Schwachhausen diesen Begriff so gar nicht repräsentieren. Es wird bekannt, dass sich einige TeilnehmerInnen damit nicht mehr auseinandersetzen (können) – wegen des …

Hemelinger Bunker

#bremen: Hemelingen goes Hafen City, Ahoi!

Die Stadtspaziergänge vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) sind in Bremen mittlerweile der Renner. Laut Anmeldezahlen für die kombinierte Bootsfahrt vom Hemelinger Allerhafen bis zur Hafen City Bar waren 130 Bremerinnen und Bremer mit dabei. Gefühlt war unser Entdeckertrupp 200 Mann stark. Da haben selbst Daniel Schnier und Oliver Hasemann von den AAA nicht schlecht geschaut und sich sicher ein Megafon gewünscht. Am Startpunkt am Sebaldsbrücker Bahnhof kletternten beide auf die Treppe am alten Bahnhof, um ihre Gschichte zum Sebaldsbrücker Bahnhof von ihrer Bühne mit  Balustrade zu brüllen. Wer hätte das gedacht? Der Sebaldsbrücker Bahnhof war früher, um 1866, eine begehrte Schmuggelgrenze zwischen der freien Hansestadt Bremen und dem Königreich Hannover. Schmuggelstories aus dem ehemals hannoversch-bremischen Grenzgebiet Die Grenze verlief etwa längs der Bahngleise zwischen Sebaldsbrück und Hannover. Sebaldsbrück zählte damals nur zum Teil zu Bremen, Hastedt, Arbergen, Hemelingen und Mahndorf waren noch Dörfer und zum Kurfürstentum Hannover. In Hemelingen siedelten sich Zigarrenfabrikaten und Industriebetriebe, wie die heute noch stehende Wilkens & Söhne Silberwarenfabrik (1859) und die Hemelinger Aktienbrauer AG (1976) an. Als die Preußen 1854 …