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#Auszeit: Silentium! Stille Wanderung im Schnalstal

Erst in der Stille beginnt man zu hören. Philip Gröning Vier Mönche auf einem Edelstahlschild weisen den Weg vom idyllisch und hoch gelegenen Katharinaberg zum auf der anderen Seite der Schnals liegenden Nachbardorf Karthaus. Ein Wanderweg der besonderen Art, der zu 90 Minuten Schweigen einlädt. Die Idee: Wie ehemals die Mönche des Kartäuserklosters ihren Alltag schweigend verbrachten, bietet der Via monachorum, der Weg der Mönche, heute in abgeschiedener Landschaft Südtirols Raum und Zeit für Naturerleben und den Kontakt mit sich selbst. Eine Wanderung über dem Schnalstal Der Kulturverein Schnals hat sich den besonderen Wanderweg einfallen lassen, um die Geschichte des 1325 gegründeten Klosters Allerengelsberg wiederaufleben zu lassen. Die Stille, die in der Klosteranlage wegen des Schweigegelübdes der Mönche vorherrschte und bis heute wahrnehmbar ist, verlockt im beschleunigten Alltag des 21. Jahrhunderts viele zum Ausprobieren. Bis 1782, 450 Jahre lang , war das Kloster aktiv. Danach wurden die 12 Mönchszellen, das große Haus des Priors und die schöne Klosterkirche an arme Familien aus der Umgebung verkauft. So entstand mit der Zeit aus der Kartause das Dorf Karthaus, in …

#slowFood: Sirupsaison beginnt mit Holunder und Kräutern

Da jetzt in Bremen überall die Holunderblüte in vollem Gang ist, und viele von euch genau diesen Artikel im Archiv immer wieder anklicken, stellen wir ihn einfach mal wieder auf die Startseite. Nicht, dass wir uns wiederholen wollen, aber jetzt heißt es: Ernten, was der (Kräuter-)Garten hergibt! Und haltbar machen für die kalte Jahreszeit. Das Grundrezept ist immer dasselbe: 2 Kilogramm Zucker auf 2 Liter Wasser. Solange erhitzen bis der Zucker sich löst. Dann etwas abkühlen lassen und Blüten und/oder Kräuter dazugeben, je nach Rezept auch mit Zitronenscheiben. Über Nacht stehen lassen, dann durch ein feines Sieb abgießen, am besten ausgelegt mit einem fein gewebten Baumwolltuch. Die Haltbarkeit durch Zitronensäure steigern, etwa 5 Gramm genügen. Kurz aufkochen und sofort in fest verschließbare Flaschen abfüllen. Holunderblütensirup (Foto oben): etwa zehn schöne Dolden je Grundrezept, dazu zwei Bio-Zitronen gründlich waschen, abreiben und in Scheiben schneiden, dazugeben. Holunder-Minze-Sirup: Ein Hauch von Minze bringt den Frische-Kick. Zehn Blütendolden, ein großer Zweig Minze und zwei Bio-Zitronen Salbei-Minze-Sirup: Wer Salbei nur aus Tees und von der italienischen Küche kennt, verpasst die …

#Upcycling: Gebrauchtmöbel statt Retro-Look

Modisch geht’s dieses Jahr wieder in die 1950er und 70er Jahre. Gleiches gilt auch für Möbel. Bremen bietet eine Menge Adressen, um einem alten Möbelstück ein neues Leben zu schenken. Janina hat ein paar Fundgruben abgecheckt und Tipps zum Möbel fit machen zusammengesammelt.

#filmtipp: Who cares? Bremer Initiativen für sozialen Wandel

Der Film „Who cares?“ stellt soziale Unternehmer aus der ganzen Welt vor, die oft mit einfachen Mitteln die Welt verändern. Und wer es ihnen gleichtun möchte, zumindest ehrenamtlich, kann sich nach der Vorstellung sieben Bremer Inititativen genauer angucken. Am 21. April.

#EqualPayDay: 80 Tage für lau geschuftet

Noch müssen sie zwei Tage arbeiten, dann erst schließen Frauen in Deutschland finanziell zum Vorjahreslohn der Männer auf. Das heißt, bis zum 20. März, also fast ein Viertel Jahr, arbeiten Frauen quasi für lau. Oder andersrum gesagt – Frauen müssten 22 Prozent mehr Lohn erhalten, damit sie für dieselbe Arbeit auch dasselbe Geld wie Männer verdienen. Damit liegt Deutschland auf einem traurigen Spitzenplatz, die EU-Lohnlücke liegt mit 16,4 Prozent deutlich darunter, Vorreiterländer wie Polen und sogar Italien liegen weit unter 10 Prozent. Darum ist es gut und wichtig, dass es den Equal Pay Day (EPD) gibt, der wenn auch sperrig und mit viel Erklärungsbedarf jedes Jahr an dieser Ungerechtigkeit rüttelt, um eine Gleichbehandlung der Geschlechter bei der Bezahlung herzustellen. Sogar die Bild am Sonntag rechnet es vor So langsam kommt das Thema auch im Mainstream an. Doch die Betonung liegt auf langsam. Selbst wenn die Bild am Sonntag gerade am Weltfrauentag vorgerechnet und mit einer Umfrage bei 100 Unternehmen gezeigt hat, dass diese Lohnlücke quer durch viele Berufe besteht und bis zu 37 Prozent reicht – es gibt noch genügend Menschen …

#Workshop: Check! Methoden für kreative Chaos-Köpfe

Bei Katja Petrzik bedeutet Zeitmanagement nicht: „Spicke deinen Kalender mit A (hyper-wichtig), B (dringend) und C (wichtig)-Merkern. Sie hat die neun ersten Teilnehmer gleich mit Links- und Rechtsverorten in der Halle getriggert. Und nicht nur das… Janina Weinhold war dabei.

#Workshop: Zeit- & Selbstmanagement für Kreative

Zeit- und Selbstmanagement speziell für kreative Köpfe? Gibt es. Trainerin Katja Petrzik bietet verschiedene Werkzeuge und Methoden, um die Aufschieberitis zu heilen und „sich Verzetteln“ und vorschnelles „JA-Sagen“ zu vermeiden. In kurzen 6-Minuten Aktionen gilt es, die Werkzeuge zu finden, die gerade zu Leben und Projekt passen. Um damit dann Zeitfressern, Energieräubern, Stress und Hektik den „Finger“ zu zeigen. Ein hilfreicher Workshopauftakt bei KALLE in der Bremer Neustadt, weitere Termine sind geplant. Katja Petrzik hat uns erzählt, warum sie diesen Workshop anbietet, für wen er ideal ist und was auf die TeilnehmerInnen zukommt. 1. Für wen ist der Workshop gedacht?! Der Workshop ist für Menschen gedacht, die sich entspannt und mit Freude organisieren möchten. Die etwas Neues darüber erfahren und lernen möchten, wie sie in ihrem Leben souveräner mit zeitlichen Rhythmen, Aufgaben und Anforderungen umgehen können – und die sich darüber mit „Gleichgesinnten“ austauschen wollen. 2. Was heißt denn „kreativ“? Der Workshop ist für „Kreative Köpfe“ entworfen: Das sind Menschen jeden Berufes, die sich als spontan, ideenreich und intuitiv einschätzen. Die es lieben, viele Dinge anzufangen und auszuprobieren, während das „Dranbleiben“ sie schnell langweilt. Die viele Ideen haben, die …