Alle Artikel in: Ausstellungen

#Graphicnovel: 3 Ausstellungen in Oldenburg

Vom ersten Strich bis zur letzten Textblase – die Ausstellungsreihe „Die neunte Kunst“ in Oldenburg erforscht, wie Graphic Novels entstehen. Anhand der Werke wird klar, zwischen den Buchdeckeln stecken jahrelange Arbeit, leergemalte Stifte und tiefgründige Recherchen. Am Sonntag 11. März kostenfreier Eintritt.

#Ausstellung: Der blinde Fleck. Kunst in der Kolonialzeit

Einen kritischen Blick auf die Verflechtung von Kunst und Kolonialzeit wirft derzeit – sogar bundesweit beachtet– die Kunsthalle Bremen mit der Ausstellung „Der blinde Fleck“ . Bernd empfiehlt einen Besuch gerade im Bewusstsein aktueller Entwicklungen unbedingt.  Die neue Sonderausstellung in der Kunsthalle Bremen widmet sich der Frage, wie in der historischen Phase der klassischen Moderne dem „Fremden“ begegnet wurde. Sie reflektiert damit auch ausdrücklich die Geschichte der Kunsthalle selbst, denn sie untersucht die Verflechtungen von Kunst, Bremer Importhandel und Mäzenatentum. Die so genannte Kolonialzeit von ca. 1900 bis 1919 ist die Hochphase des 1823 gegründeten Bremer Kunstvereins (die Kunsthalle wird erst 1849 eröffnet), in jener Zeit der Jahrhundertwende kommen heute noch wichtige Werke (Pechstein, Modersohn-Becker, Van Gogh, Gauguin) in den Bestand. Außereuropäische Kunst wird seinerzeit (noch) nicht gesammelt, sieht mensch von japanischen Holzschnitten ab, denen dann in der Sonderausstellung ein eigener Raum gewidmet ist. 1923 werden erstmals Objekte als Kunst – und nicht wie in den Völkerkundemuseen üblich als ethnografische – ausgestellt, sie stammen aus dem Bremer Überseemuseum. Kunst in der Kolonialzeit = Blick aufs …

#Girlsday: Lotta und die Auto Vision in der Kunsthalle Bremen

Am 27.April können Mädchen ihren Girl´s Day feiern (für Jungs ist das der Zukunftstag) und  mögliche Berufsfelder austesten. Lotta hat sich in der GLUCKE Redaktion getummelt und über ihren Besuch in der aktuellen Ausstellung der Bremer Kunsthalle „Auto Vision – Medienkunst von Nam June Paik bis Pipilotti Rist“ geschrieben. Auto Vision – Medienkunst in der Kunsthalle Bremen Die Kunsthalle Bremen bietet zurzeit eine riesige Sammlung bekannter Medienkunst von den 1960er Jahren bis heute. Berühmte Künstler wie John Cage, Olafur Eliasson, Diana Thaters oder Pippilotti Rist sind mit ihren Werken vertreten. Die Ausstellung Auto Vision in der Kunsthalle Bremen kann man wie eine kleine Zeitreise erleben. Sie ist auch für junge Leute sehr interessant, besonders wenn man noch nie so genannte Einkanalvideos aus den 1960er Jahren gesehen hat. So ist von diesen eher schlichten Videos mit Rauscheffekt bis hin zu aufwändigsten Videoinstallationen im Flatscreen viel Sehenswertes in der Ausstellung vorhanden. Ich habe euch nun zwei Installationen rausgesucht, die ich euch gerne vorstellen möchte. John Cage nervt, der Gelbe Raum beruhigt Fangen wir mit dem Kunstwerk von John Cage an. …

#Facebook-Kunstprojekt: Auf den zweiten Blick

Das Facebook-Kunstprojekt „Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ geht in eine neue Runde. Initiatorin Conny Wischhusen hat 27 Künstler zu einer kreativen Kettenreaktion motiviert. Die Resultate sind vom 30. April bis 21. Juni im EpiCafé zu sehen.

#Expressionismus: Maetzel und Maetzel – Künstlerpaar der Moderne

Das Hamburger Ehepaar Dorothea und Emil Maetzel-Johannsen gehört zur zweiten Generation des Expressionismus. Das ist die Generation, die erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges den Hauptteil ihres Tuns realisierte. Das Kunsthaus in Stade zeigt nun über 150 Gemälde, graphische Werke, Fotografien und einige Skulpturen aus dem mehrere Jahrzehnte umfassenden künstlerischen Schaffen dieses bemerkenswerten Paares. Dorothea Johannsen (1886-1930) heiratet Emil Maetzel (1877-1955) im Jahre 1910. Beide sind keine ausgebildeten KünstlerInnen. Emil ist Architekt und seit 1907 bei der Stadt Hamburg verbeamtet; sie hat zwar eine Zeichenschule besucht, ist aber künstlerisch ebenso Autodidakt_in wie ihr späterer Mann. Von 1911 bis 1917 bekommen die beiden vier Kinder. ± Autodidakten zwischen Bürgertum und Bohéme Institutionell prägend sind für die beiden die wichtigen Jahre der 1919 gegründeten Hamburger Sezession, an der sie sehr aktiv beteiligt sind. Dorothea malt in dieser Zeit vor allem Akte und Motive vertrauter Paare (Mann-Frau, Mutter-Kind) und wendet sich ab 1921 vom expressionistischen Gestus ab, während er ihn noch etwas beibehält. Beide gestalten aber auch Stadtansichten, Landschaften und Stillleben und erweisen sich als überaus begabte ZeichnerInnen. …