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slowFood: Welcher Fisch darf auf den Tisch?

Die Antwort auf die Frage nach ökologisch korrektem Fischkauf lautet ganz knapp: Makrele, Aal und Rotbarsch bitte nicht. Karpfen und nachhaltig gefischter Hering, Thunfisch oder Kabeljau dürfen es sein. Auch die neu im Fischratgeber 2014 aufgenommenen Amerikanischen und Europäischen Hummer gelten mit wenigen Ausnahmen als nicht empfehlenswert. Greenpeace hat für den aktuellen Fischeinkaufsratgeber 110 gängige Speisefisch-Arten untersucht, aufgeteilt in etwa 550 Wildfischbestände und 112 Herkunftsländer von Aquakulturen. Nur ein kleiner Teil davon darf mit gutem Gewissen gekauft werden. Denn die Meere sind überfischt, die Bestände kurz vor dem Kollaps. Seit Jahrzehnten fischen Riesentrawler nicht nur systematisch die Weltmeere leer, sondern fangen Schildkröten, Haie oder Wale als so genannten Beifang und beschädigen mit ihren Fangmethoden auch das Meeresökosystem. Deshalb hat zum Beispiel die beliebte Miesmuschel – falls nicht aus Öko-Zucht – auch ein „nicht empfehlenswert“ kassiert. Bei der Einstufung von Aquakultur im Ratgeber spielen zum Beispiel die Herkunft der Setzlinge, Menge und Herkunft des Futters sowie die Einhaltung von Menschenrechten eine Rolle.  Unerlässlich: Der Blick auf die Herkunftskennzeichnung Um tatsächlich den richtigen Fisch zu kaufen, hilft der Blick auf die Kennzeichnung …

Tanja Grandits Gewürze

buchTipp: Tanja Grandits „Gewürze“

Tanja Grandits Kindheit duftet nach Zimt, so wie das Apfelmus ihrer Großmutter. Es schmeckt nach Glück, Hamonie und Heimat, findet die deutsche Spitzenköchin, die in der Schweiz lebt und arbeitet.
Gewürze sind der größte Schatz in ihrer Küche. Ich habe in ihrem Kochbuch „Gewürze“ geschmökert, ein Rezept herausgepickt und nachgekocht.