Alle Artikel in: Buchtipp

#Buchtipp: Sachbuch „Das passende Leben“ von Remo H. Largo

Immer mehr Bücher und Zeitschriften wollen Tipps geben, wie wir glücklicher, zufriedener oder erfolgreicher werden. Das Sachbuch „Das passende Leben –  Was unsere Individualität ausmacht und wie wir sie leben können“ von Remo H. Largo zählt auf den ersten Blick dazu. Janina hat das Buch von dem bekannten Kinderarzt und Entwicklungsforscher für die Glucke gelesen.

#Lesestoff: Die Buchhandlung im Buntentor

Wo gibt´s richtig guten Lesestoff? Online natürlich bei uns im GLUCKE Magazin. Offline neigen wir zu kleinen, feinen Buchhandlungen in Bremen, die mehr auf Klasse, als auf Masse achten. Drei davon stellen wir euch zusammen mit unserer Lesezeichen-Sonderedition zum 5.GLUCKE-Geburstag gerne vor. [Sponsored Post] Sie ist eine der jüngsten Buchhandlungen in Bremen und fürs Wohnquartier in der Neustadt eine echte Bereicherung: Die Buntentor Buchhandlung von Sven Odens im Buntentorsteinweg  eröffnete erst kurz vor Weihnachten 2016 nach langem Leerstand. Im alten Kräuterschrank der vormaligen Drogerie wurde wieder aktiviert und passt perfekt zum neuen Nutzen, er beherbergt jetzt statt Kräutern und Essenzen schön gestaltete Bücher. Und die haben dazu geführt, dass sich der Laden mit seinen großen Glas-Schaufenstern schnell etabliert hat. Auch kurz vor Ostern gibt sich die Kundschaft die Klinke in die Hand, sucht noch kurzfristig nach kleinen Geschenken, holt im Web recherchierte und per Telefon bestellte Bücher ab oder lässt sich dabei helfen, das passende Buch für Geburtstagsüberraschung oder langes Lese-Wochenende zu finden. Buchhandlung fürs Buntentor Dabei werden alle fündig: Denn die Buntentor Buchhandlung bietet einen guten Querschnitt durch Bestseller, Krimis und …

#Buchtipp: 150 Jahre Design im Überblick

  Thomas Hauffe gibt in seinem kleinen, aber feinen Buch einen Überblick über die Geschichte und die Entwicklung des Designs in Europa und den USA. Er zeigt, wie die geplante Gestaltung von in Serie gefertigten Produkten mit der Industrialisierung beginnt und immer mehr vom Kunsthandwerk zu einer von rationalen Prinzipien, wenn nicht wissenschaftlichen Methoden geleiteten Tätigkeit wird. Bis in die 1950er Jahre hinein wird von „Produktgestaltung“ gesprochen, in der DDR wird bis nahezu ihrem Ende von  „industrieller Formgestaltung“. Zum Ende seines Schnelldurchganges beschreibt Hauffe vergleichsweise ausführlich die aktuelle Situation des Designs, das sich vor allem durch die Digitalisierung sehr verändert hat. Heute und in Zukunft noch viel mehr, werden Kommunikationsprozesse und Interfaces designt, und Design ist integraler, wenn nicht wichtigster Bestandteil der Marke selbst. Design und Gestaltung im Schnelldurchgang Aber zurück zur Geschichte: Hauffe stellt die verschiedenen Phasen und Moden der Gestaltung vor (etwa Historismus, Jugendstil, Bauhaus, Funktionalismus, Postmoderne) und arbeitet deren jeweilige Charakteristika heraus. Es wird deutlich, dass immer mehr Bereiche von der Gestaltung erfasst werden. Sind es zuerst nur Möbel und andere Haushaltsgegenstände, …

#Graphicnovel: Alle sind Charlie Hebdo – und wer bin ich?

Am 7. Januar jährt sich der Tag zum zweiten Mal, an dem Terroristen ein Massaker in der Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo anrichteten. Die Zeichnerin Catherine Meurisse überlebte, weil sie verschlief. In der Graphic Novel „Die Leichtigkeit“ verarbeitet sie das Geschehene und sucht einen Weg zurück ins Leben.

#wirhabenessatt: Bäuerliche Landwirtschaft – was ist das eigentlich?

50.000 Menschen waren es, die zum Start der Grünen Woche 2015 am vergangenen Samstag in Berlin unter dem Motto „Wir haben es satt“ u.a. für eine bäuerliche Landwirtschaft demonstrierten (Demo-Aufruf). Aber was ist das heute genau, eine bäuerliche Landwirtschaft? Ist das eine Frage der Betriebsgröße und der bearbeiteten Flächen, ist es eine der Eigentumsverhältnisse (Familienbetrieb oder nicht?) oder ist gar nur ökologische Landwirtschaft auch „bäuerlich“? Was ist bäuerlich? Es kommt immer darauf an Zu diesem, die Fragen deuten es an, in der einschlägigen Szene heiß diskutierten Thema hat nun Ökologie & Landbau sein Heft 172 (4/2014) publiziert. Dieses verbandsunabhängige Medium für eine ökologische Agrar- und Ernährungskultur erscheint seit über vierzig Jahren. Die Antwort ist klar und lautet: „Es kommt immer darauf an“, zumal sich die Strukturen in Produktion und Vermarktung ökologischer Erzeugnisse denen im industrialisierten Agrobusiness tendenziell angleichen. Niklas Wawrzyniak, Redakteur der Zeitschrift, nennt als Kriterien, an denen sich die „Bäuerlichkeit“ messen lasse: Regionalität von Produktion und Vermarktung, Arbeitsplatzqualität, Kreislaufwirtschaft, artgerechte Tierhaltung, Einkommens- statt Gewinnorientierung, Vielfalt, Gemeinnützigkeit. Auf der persönlichen Ebene könnte noch die Weitergabe von …

#Buchtipp: Menschen aus der Landwirtschaft und ihre Tiere

 19 Bäuerinnen und Bauern erzählen über ihr Vieh „Tiere in der Landwirtschaft“. Kaum ein Thema ist bei vielen Menschen so brisant und nicht zuletzt dank der Medien emotional besetzt. Diese Aufregung ist aber nur ein Effekt des verschobenen, gleichwohl dominanten Bildes der Landwirtschaft in unserer Gesellschaft: Entweder werden die Bauern als naturnahe Genussmenschen idealisiert, oder als Giftmischer und Tierquäler diffamiert. Beide Bilder entsprechen nicht den Tatsachen. Ulrike Siegel lässt 19 Tierhalter und Tierhalterinnen über ihr Leben und ihr Tun berichten. Sie beschreiben in autobiografischen Geschichten ihren täglichen Umgang mit Tieren. Bei allen, egal wie viele Tiere sie halten, stehen ökonomische Notwendigkeiten in Konkurrenz zu ihren ethischen Vorstellungen. Alle leben sie mit den Tieren, nicht nur von ihnen. Von Kleinbetrieb bis Biohof Die Anzahl der auf den Höfen lebenden Tiere ist sehr unterschiedlich. Sie reicht von knapp hundert Milchkühen, über 800 Schweine bis zu 7.500, allerdings bei Tageslicht gehaltenen, Puten. Ebenso breit ist die Wirtschaftsweise, die vom Kleinbetrieb im Hochschwarzwald bis zum klassischen Schweinemast-Wachstumsbetrieb in Niedersachsen, vom Großbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Biobetrieb in Schleswig-Holstein reicht. Die …