#wasgeht: GLUCKE Kulturtipps im Januar

Willkommen im Neuen Jahr, für das wir euch alles erdenklich Gute und viele wunderbare Begegnungen und Erlebnisse wünschen. Dabei unterstützen wir euch nach Möglichkeit mit unseren Kulturtipps in unserem Veranstaltungs-Kalender. Wie immer stellen wir euch am Monatsanfang unsere höchstpersönlichen Lieblings-Kulturtipps für den Januar 2018 vor. Bitte schön!

Kulturtipp 1: Schlafender Mann, zu sehen in der Ausstellung „Schlaf“ im Paula-Böttcher-Modersohn-Museum. Foto © Andy Warhol, Sleep (Film-Still) 1963. Courtesy The-Andy-Warhol-Museum, Pittsburgh, The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts

Schlaf – über eine produktive Zeitverschwendung. Ausstellung und Vortrag

Vielleicht steckt euch ja auch noch das Feiern in den Knochen und euer Bedarf nach Ruhe und Schlaf ist enorm. Dann könnte euch der Besuch der Ausstellung „Schlaf. Eine produktive Zeitverschwendung“ im Paula Modersohn-Becker Museum (PMBM) ein wenig Auftrieb vermitteln. Nur noch bis zum 4.Februar 2018 läuft die Ausstellung und bietet für den Endspurt ein paar interessante Zusatzveranstaltungen rund ums Thema.  Am 18. Januar betrachtet Prof. Dr. Ulrich Sander den Schlaf aus Sicht eines Schlafmediziners (Beginn 19.00 Uhr). Warum müssen wir schlafen? Was passiert, wenn wir es nicht tun? Und welche verschiedenen Formen gibt es? Diese Frage beantwortet der pensionierte Mediziner, der sich über Jahrzehnte mit dem rätselhaften Zustand zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein beschäftigt hat. (Eintritt € 9/ € 6 ermäßigt).

Was Novalis, Rilke oder Schwitters zu Schlaf verfasst haben, weiß Schauspielerin Kirsten Vogel, die bei ihrer Führung mit literarischen Zitaten zu den Kunstwerken glänzt (am Sonntag, den 21. Januar 2018, um 15 Uhr). Um den Schlaf im Film dreht sich die dialogische Führung am Sonntag, den 28. Januar 2018, von 15 bis 16.15 Uhr mit der Filmwissenschaftlerin Christine Rüffert (Uni Bremen) und der Kunstvermittlerin Meike Su.

Paula Modersohn-Becker Museum, Böttcherstraße 6-10, dienstags bis sonntags von 11-18 Uhr

[Heike]

A Cappella-Comedy mit LaLeLu

Wenn Menschen ohne Instrumentalbegleitung vielstimmig singen oder ein/e  Lead-SängerIn von anderen nur mit ihren Stimmen vokal begleitet und unterstützt wird, dann nennt sich das „a cappella“. Berühmte Vorbilder sind die Comedian Harmonists oder die Chordettes („Mister Sandman“). Wenn dann zur stimmlichen Wucht noch komödiantische und parodistische Texte kommen sind wir bei LaLeLu, dem Vokalensemble aus Hamburg. „Muss das sein?!“ fragen die vier A-Cappella-SängerInnen und geben Antworten und erste Ahnungen fürs Neue Jahr mit Hilfe von Satire, Comedy und perfektem Satzgesang. „Vergessen Sie Zukunftsängste, Schlaflosigkeit und Probleme mit verminderten Septnonakkorden. Denn nach diesem Abend kennen Sie sich aus und wissen alles: warum die neue Flatrate sich besser mit Adele verkauft, warum nur Udo den Song von Udo singen kann, warum es besser ist, in Zukunft Astro-TV zu schauen.“

13.Januar 2018 um 20 Uhr
Bürgerhaus Vegesack, Kirchheide 49
Karten über Nordwest Tickets oder direkt im Bürgerhaus Vegesack

[Heike]

Noch ein Filmstill: Der Innere Kreis, ein Film übers verdeckte Ermitteln in der linken Szene und das Spannungsfeld staatlicher Interessen und individueller Bürgerrechte. © Im inneren Kreis

Film-Doku Im Inneren Kreis

Iris P. führte enge Freundschaften und ging intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin „Iris Schneider“ forschte sie jahrelang die linke Szene und die „Rote Flora“ in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen innerhalb von 18 Monaten zwei weitere verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf: Maria B. (Tarnname „Maria Block“) und Astrid O. (alias Astrid Schütt). Auch sie arbeiteten mit ähnlichen Methoden wie Iris P. und waren viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs. In ihrer Doku stellen Hannes Obens und Claudia Morar Fragen zu den Themen Freiheit, Demokratie, Sicherheit und Überwachung. Den Film zeigt das Kommunalkino City46 am 11.Januar um 20.00 Uhr.

Weitere Informationen: http://www.iminnerenkreis-doku.de/

weitere Termine am 13., 14., 15. und 17. Januar 2018 um 20.00 Uhr.

[Bernd]

Neujahrskonzert des 1. Bremer Ukulelenorchester

„Maritime, hippige, poppige, keltische, rockige, klassische Stücke mit Uke, Schwung und Gesang. Solche, von denen wir wissen, dass ihr sie hören wollt, und solche, von denen ihr das selbst noch nicht wusstet. Halt Neues und Bewährtes.“ Das versprechen die 30 Mitglieder des 1. (und einzigen?) Ukulelenorchesters Bremen. Am Mittwoch, den 31. Januar 2018, abends um 20 Uhr, spielt es sein Neujahrskonzert in Walle im Kulturhaus Brodelpott, Schleswiger Str. 4,
28219 Bremen. Eintritt frei, der Hut geht rum.

[GLUCKE]