#dubistderjackpot: Kreativ in Bremen – so war´s

Was für ein schöner Tag! Manchmal braucht es ja den Anstoß von außen, damit mal wieder etwas passiert, was gut tut und uns (vielleicht auch) einen Schritt weiterbringt. Der KreativJackpot war genau das. Die bundesweite Aktion am 4. September, die zur Begegnung mit der „buntesten Branche Deutschlands“ aufrief, sollte für uns der Anlass sein, um unsere Redaktions-Türen zu öffnen und den Blick hinter die Kulissen zu erlauben. Und damit es nicht beim G(l)ucken bleibt, kam dann auch noch eine kleine, feine Crafting-Aktion dazu. Gemeinsam entwickelt in Kooperation mit der Bremer Illustratorin Sabrina Krämer, die bekannt ist für ihre wunderschönen, feinen Zeichnungen mitten aus dem Leben und die mit uns in derselben Bürogemeinschaft FÜNFOURFÜNF arbeitet.

KreativJackpot_web

Notizbuch für ein gutes Leben

Da wir uns in der Redaktion auch immer wieder das gute, genussvolle Leben thematisieren, haben wir zusammen mit Sabrina ein Notizbüchlein entwickelt, das mit kleinen Ideen den Alltag strukturieren hilft, das zu einem bewussteren Umgang mit Zeit und schönen Momenten anregt und ganz undogmatisch durch die Woche begleitet. Darin können regelmäßige Auszeiten geplant, Erlebtes notiert und realistische Etappenziele überlegt werden und „… alles darf leicht sein!“. Das Innenleben hatten wir vorbereitet, zum fertigen Exemplar mussten alle BesucherInnen dann selbst ran, das Titelbild gestalten und das Heftlein binden. Gemeinsam etwas machen, sich dabei gut unterhalten und über anstehende Themen sinnieren hat Riesen Spaß gemacht – Danke an alle Beteiligten, für die gute Zeit!

Und wer nicht kommen konnte, muss nicht traurig sein: Wir verlosen eines der entstandenen Unikate. Einfach einen Kommentar hier oder auf Facebook hinterlassen, was für dich zum guten Leben gehört.

Und hier zeigen wir die schönsten Fotos:

Kreativ Jackpot - Idee super, Durchdringung noch ausbaubar

Die Idee, dass sich die Kreativwirtschaft an einem Tag im ganzen Land vorstellt und eine (Internet-)Plattform für ihre Aktionen bekommt, ist großartig. Wenn aber eine Stadt wie Bremen noch nicht mal 20 Stationen anbietet, sollte das zu denken geben. Der Termin so kurz nach den Sommerferien, an einem Freitag, tagsüber und nahezu unbeworben – hier geht noch mehr. In manchen Städten gab es eine „Kreative Nacht“, damit haben zumindest viele berufstätige Interessierte oder Kunden die Chance einfacher teilzunehmen. Mehr Koordination für Synergien – auch mit anderen Initiativen und Organisationen –, mehr Stadtteilbezug, mehr organisierte Spaziergänge könnten außerdem helfen.

Bremen hat ein riesiges Potential an Kreativen. Damit dies auch möglichst vielen BremerInnen bewusst wird, kann (und sollte) beim nächsten Mal der Jackpot doch noch etwas praller gefüllt sein.

Text: Heike Mühldorfer