#repaircafé: Selber reparieren, statt wegwerfen

PlakatRepairCafe

Eine klasse Idee der Niederländerin Martine Postma: Im Oktober 2009 organisiert sie das erste Repair Café in Amsterdam. Ganz im Sinne von „Selbst ist die Frau / der Mann“, kommen die Menschen mit ihren kaputten Toastern, Lampen oder Radios dorthin und reparieren sie selbst – mit Hilfe von Hobbybastlern und Fachkundigen, die wissen wie´s geht. Damit geht das Wissen nicht verloren und die Teile landen nicht auf dem Müll. Das ist gut für Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit, und natürlich auch fürs Konto. Auch in Deutschland verbreitet sich das Angebot immer mehr.

In Bremen wird im „noon“ repariert

Auch in Bremen findet am kommenden Samstag, den 21. Juni 2014 das „noon“ im Lloydhof das allererste Repair Café statt. In dem für seine originellen Veranstaltungen bekannten Café – hier findet beispielsweise auch regelmäßig ein „Lunch Beat“ statt – können zwischen 12.00 und 16.00 Uhr Textilien, Computer, Smartphones, Radios, Fahrräder sowie kleinere Möbel und Haushaltsgeräte mitgebracht und repariert werden. „Wir wollen etwas gegen die Wegwerfgesellschaft und die Kurzlebigkeit vieler Elektrogeräte tun und damit einen Teil zum Schutz von Mensch und Umwelt beitragen“, sagt Alina Götz von der Universität Bremen. Sie und andere Studierende der Kommunikations- und Medienwissenschaft haben die Veranstaltung zum ersten Mal organisiert. Dabei unterstützt werden sie von den Leuten des kleinen Laden Wedderbruuk (gleich nebenan im Lloyd Hof), der sich auf den Verkauf von selbst produzierten, recycelten Produkten und Vintage-Möbeln spezialisiert hat. Ein Doppelbesuch noon-Wedderbruuk lohnt auf jeden Fall! 

Was haltet ihr von der Idee des „Repair Café“? Ärgert ihr euch wie ich auch immer darüber, dass ihr kleine Reparaturen nicht selbst vornehmen könnt oder eine Reparatur immer viel teurer ist, als sich ein neues Gerät zu kaufen? Schreibt uns eure Erfahrungen gleich unten als Kommentar!

Text: Heike Mühldorfer

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