#Backen: Heute gibt´s Rhabarber-Käsekuchen

Am besten warm aus dem Ofen: Feiner Rhabarber-Käsekuchen. Foto: © Heike Mühldorfer

Wann immer ich Lust auf Kuchen habe, steht der klassische Käsekuchen ganz vorn auf der Liste (gleich nach Apfelstrudel, aber darüber mehr dann im September!). Und weil Rhabarber gerade Hauptsaison hat, darf er dieses Mal die zweite Hauptrolle spielen. Die langen Stangen bringen ein wenig säuerliches Gegengewicht zur süßen Quarkcreme. Basis ist ein schlichter Mürbteig, dann darf der Belag schön fluffig bleiben.

Rhabarber rundet den Käsekuchen mit feiner Säure ab

Der Aufwand für den Rhabarber-Käsekuchen hält sich im Rahmen, denn während der Teig ruht, kann man prima den Rhabarber putzen, bei Bedarf die langen Fäden abziehen und klein schneiden. Das Rezept funktioniert übrigens auch mit Beeren oder Apfelstückchen (wie gesagt, sobald die Zeit dafür reif ist). Backzeit ist etwa eine Stunde, sobald der Kuchen schön gebräunt ist und die Creme am Holzstäbchen leicht krümelig, kann er aus dem Ofen und abkühlen. Ich finde er schmeckt am besten pur, aber ein Klecks Sahne oder Vanillesauce passt natürlich auch hervorragend dazu.

Und so geht´s:

Mürbteig für den Boden:

250 g Mehl
150 g Butter (in kleinen Würfeln)
40 g Zucker
1 Ei
Prise Salz, ½ TL Vanillepulver oder 1 Pckg- Bourbon-Vanillezucker

Belag:
2 Eier, 150 g Zucker
500 g Magerquark
100 ml Sahne
40 g Grieß, Abrieb einer Bio-Zitrone
400 g Rhabarber (geputzt)
Zubereitung:

Die Zutaten für den Mürbteig in einer Schüssel oder auf dem Backbrett zu einem glatten Teig verkneten. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen (einfach in Frischhaltefolie packen). Währenddessen den Rhabarber putzen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Den Ofen schon mal vorheizen (180 ° Umluft). Teig ausrollen, Boden und Rand einer runden Springform damit belegen. Für 10 Minuten im Ofen vorbacken. Dazu mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen oder getrocknete Erbsen drauf packen.

Für den Belag Eier und Zucker cremig rühren, Quark, Sahne und Grieß unterrühren. Zitronenschale und Rhabarberstücke dazugeben, verrühren und in die Backform füllen. Bei 180 ° etwa 60 Minuten backen, falls der Kuchen sehr schnell braun wird mit Alufolie abdecken oder dann die Temperatur etwas absenken.

Da ab Ende Juni Rhabarber nicht mehr geerntet werden soll, weil er dann sehr viel ungesunde Oxalsäure enthält, lohnt es sich auch, jetzt Sirup aus dem Fruchtgemüse zu machen.  Ein wunderbar einfaches Rezept dafür hat Karin von Lisbeth´s Cupcakes and Cookies für Euch. Ihr Trick ist Kokosblütenzucker, das rundet Geschmack und Farbe wunderbar ab.

Text, Rezept und Foto: Heike Mühldorfer

2 Kommentare

    • Heike Mühldorfer sagt

      Jaaaa! Vor allem warm ist er der Hit!

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