slowFood: Mami ist das vegan?

Vegetarische Ernährung ist für immer mehr Menschen die Alternative zum herkömmlichen Ernährungsstil mit Fleisch und Wurst. Ob aus ethischen Gründen und dem Tierschutz-gedanken oder dem Klima zuliebe – Der Vegetarierbund schätzt den Anteil der VegetarierInnen im Land auf rund sieben Millionen Menschen, (Oktober 2012), das ist fast jede/r Elfte. Und dann gibt es noch weitere 700.000 Menschen in Deutschland, die außerdem Eier, Honig und Milchprodukte aus ihren Kühlschränken verbannen und Lederschuhe meiden, so genannte vegan lebende Menschen. Die Bremer TV-Journalistin Jumana Mattukat ist eine von ihnen und hat als Mutter zweier Kinder diesen Schritt zum veganen Leben gewagt. In einem „ehrlichen Erlebnisbericht“ berichtet sie von ihrem Entscheidungsprozess – da geht es um Mitleid mit Tieren und dem Wunsch, die Kinder gesund zu ernähren, denn es gehört einiges an Hintergrundwissen dazu, um die Nährstoffversorgung sicherzustellen. Da geht es aber auch um Perfektionismus und Ausnahmen, ums Zu-sich-Stehen und um die eigenen Werte, um  Kompromisse und den Wunsch nach Harmonie am Esstisch. Kurz gesagt – die Umstellung zum veganen Lebensstil ist eine Herausforderung für die ganze Familie. Die aber auf jeden Fall gelingen kann, so wie bei Familie Mattukat. Und somit kann dieses Buch auch eine Anleitung für andere sein, die mit dem Gedanken spielen, vegan zu leben.

Mit Ernährung- und Umweltaktivisten im Gespräch

Die Autorin liest aus ihrem Buch  „Mami, ist das vegan?“ und spricht danach mit  Ernährungsexperten Patrique-Robert Noetzel von der Tierrechtsorganisation PETA und dem Umweltaktivisten Björn Meyer über die Frage: „Warum ist vegan sinnvoll?“. Zu launchiger Musik gibt es kleine vegane Köstlichkeiten. Eine Sonntagsmatinée am 17.März 2013 um 11.00 Uhr in der Schwankhalle. Und hier als Kostprobe die Journalistin samt Familie im Video über ihr Buch.

Mami, ist das vegan? from B+BServicesGmbH on Vimeo.

 

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