bremenAktuell: Wo hakt´s auf Bremer Straßen?

Wo läuft es rund, wo läuft´s verkehrt beim Bremer Verkehr? Das fragt aktuell Bremens Senator für Umwelt und Verkehr, Joachim Lohse, um die Erfahrungen, Ärgernisse und fehlgeleiteten Entwicklungen auf Bremens Straßen, Schienen, Rad- und Fußwegen zu sammeln: Staus, Verkehrsführung an den Bedürfnissen vorbei, gefährliche Kreuzungen, ungesicherte Übergänge, aber auch gelungene Beispiele sollen notiert werden. Ziel ist es, die Verkehrsplanung Bremens in eine gute Richtung zu entwickeln, weshalb in einer ersten Stufe die Bürgerinnen und Bürger befragt werden. Die Aktion läuft seit wenigen Tagen auf einem extra eingerichteten Online-Portal, wo ganz einfach Ort und Problematik eingefügt werden können. Der Stadtplan ist jetzt schon mit kleinen Auto-, Fahrrad-, Straßenbahn-Icons übersät, also Bedarf besteht auf jeden Fall!

Erst befragen, dann entwickeln

Die Online-Befragung läuft bis zum 31.1.2013, die Ergebnisse werden dann analysiert und bilden das Grundgerüst und Ziele für den Verkehrsentwicklungsplan (VEP), der dann bis 2025 gelten soll. Deshalb ist es eine Chance,  jetzt die Themen zu besetzen. Zum Beispiel werden die fünf wichtigsten Knackpunkte aus der Internetbeteiligung – also die mit den meisten Kommentaren – in fünf öffentlichen Bürgerforen vorgestellt, die im Januar stattfinden. Im Frühsommer 2013 sollen dann die Maßnahmen für die Verkehrsplanung, so genannte Szenarien, entwickelt und mögliche Konsequenzen hinterfragt werden, bis dann im Herbst 2013 diese Szenarien vorgestellt werden – immer wieder gibt es Möglichkeit sich einzumischen. Anfang 2014 liegt dann ein Vorschlag für den Verkehrsentwicklungsplan vor, der auch die Maßnahmen auflistet, die sich aus dem Prozess ergeben haben und die dann zum letzten Mal öffentlich diskutiert werden.

Mach mit, Bremen!

Die Idee und die geplante, starke Beteiligung der Betroffenen findet dieGlucke richtig gut. Die Frage wird sein, was dann unterm Strich realisiert wird und wie sehr die Argumente tatsächlich gehört werden. Doch der erste Schritt heißt auf jeden Fall: Mitmachen und zwar unter http://www.bremenbewegen.de/