WomenatWork: Unispitzen im Gespräch

Wie geht es bitte nach oben, Frau Professor? Wie schaffen Sie es, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen? Was muss eine Frau mitbringen, um Forschung, Lehre und ein Leitungsamt an der Uni zu bewältigen? Die Professorinnen Dr. Anne Levin und Dr. Kerstin Schill sind zwei der 19 Frauen in Spitzenposition an der Uni Bremen und stellen sich im Gespräch den Fragen von Jung-Wissenschaftlerinnen, Studierenden, Schülerinnen und andere Neugierige auf Chancen für Frauen in der Wissenschaft. Beide Professorinnen  haben als Dekanin mit der Fachbereichsverwaltung einen hoch angesiedelten Verwaltungsposten an der Uni inne und berichten am 27. Juni 2012 zwischen 11 und 12 Uhr im Foyer des NW1 von ihrem individuellen Karriereweg. Die Universität Bremen steht im Moment als Exzellenzuniversität im Rampenlicht, stellt sich aber auch in puncto Frauenquote im bundesweiten Vergleich exzellent dar: Jede vierte aller Professuren wird von einer Frau gehalten, 19 der 65 Hochschullehrerinnen bewältigen außerdem noch eine Führungsaufgabe.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Fotoausstellung Unispitzen statt. In ausdrucksstarken Portäts  verschafft die Berliner Fotografin Julia Baier den Bremer Professorinnen, Dekaninnen und Forscherinnen mit Führungsrolle eine ihrer Spitzenfunktion entsprechende Präsenz – die Porträts stehen im Format 2,15 x 1,20 Meter in verschiedenen viel frequentierten Bereichen der Uni.  Initiiert vom Rektorat und der Arbeitsstelle Chancengleichheit der Universität Bremen wurde die Ausstellung zum 40. Bestehungsjahr realisiert und wird der Vorbildfunktion und der Rolle dieser Frauen für Gestaltung, Kompetenz und Perspektiven der Uni Bremen gerecht. Zurzeit beheimatet das Foyer des NW1 der Universität Bremen, Otto-Hahn-Allee 1 die Ausstellung.

Ein weiterer Termin für den offenen Dialog wird mit den Institutsleiterinnen und Sprecherinnen von Forschungseinrichtungen Prof. Dr. Karin Gottschall, Prof. Dr. Susanne K. Schmidt und Prof. Dr. Katrin Huhn am 11. Juli 2012 stattfinden.

Am 12. Juli zieht die Ausstellung noch einmal weiter und wird dann im GW2 im Flurbereich vor dem Veranstaltungsbüro bis zum 17.September präsentiert.