Klima: Frauen essen besser

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Jetzt ist es wissenschaftlich belegt: Frauen essen besser – und zwar fürs Klima. Sie essen nur halb so viel Fleisch und Wurst wie Männer und viel mehr Gemüse, Getreide und Obst, dadurch gelangen bei der Produktion deutlich weniger Treibhausgase und Ammoniak (über Dünger) in die Umwelt. Außerdem werden für  den Anbau weniger Flächen weniger intensiv genutzt als bei der Tierzucht. Wissenschaftler der Uni Halle-Wittenberg haben in einer Studie die Ernährungsgewohnheiten von 20.000 Menschen untersucht. „Übernähmen alle Männer in Deutschland das typische Verzehrsprofil von Frauen, würde eine Fläche von rund 15.000 Quadratkilometern im In- und Ausland frei werden. Das entspricht ungefähr der Fläche Schleswig-Holsteins“, sagt Studienleiter Toni Meier. Zudem würde die Umwelt um circa 15 Millionen Tonnen Treibhausgase und 60.000 Tonnen Ammoniak entlastet.“ dieGlucke meint: Frauen sind die wahren Vorbilder!

Übrigens: Der Anteil der Ernährung am Treibhauseffekt wird in der Studie für Deutschland mit rund 20 Prozent beziffert, bei Ammoniak sei der Nahrungsmittelverbrauch für 95 Prozent aller Emissionen verantwortlich.